Kampagnenstart: Nationale Kneipenhilfe in Corona-Zeiten!

Rund eine Woche ist nun schon der Beschluß der Regierung in Kraft, mit der die Wirtschaft hierzulande coronabedingt offiziell vorerst bis Dezember heruntergefahren werden soll. Von dem “Lockdown light” sind neben Einrichtungen für Freizeitgestaltung (u.a. Sportstätten, Kultur- und Erholungsbranche) und einigen Dienstleistungsunternehmen vor allem die Gastronomen betroffen. Hauptsächlich die Schließung letzterer trifft für die Mehrheit der deutschen Bevölkerung auf großes Unverständnis. Besonders belastet sind hierdurch Unternehmen, die mit dem Getränkeausschank ihre Einnahmen generieren, wie Statistiken deutlich offenlegen. Diese oft noch familiär geführten Betriebe haben nämlich weder monatliche Mitgliedereinkommen, städtische oder staatliche Förderungen noch die Möglichkeit, Lieferdienste für ihre Zwecke zu engagieren oder gewinnbringend aufzuziehen. Primär trifft es somit eine Branche besonders schwer, die ohnehin schon seit Jahren u.a. mit Nichtraucherschutzgesetzen und stetig erhöhten Abgaben an zahlungspflichtige Fußball-TV-Übertragungssender zu kämpfen hat. Eine Situation, die die Kneipen-Kultur, die vor allem im Ruhrgebiet traditionell verankert ist, auf eine weitere harte Probe stellt. Corona und die staatlich verhängten Eingriffe könnten vielen Kneipen nun den Rest geben und das Kneipensterben weiter befeuern.

Ohne die finanziellen und wirtschaftlichen Nöte anderer von der Pandemie und durch staatliche Restriktionen betroffenen Branchen relativieren zu wollen (im Gegenteil), möchten wir eine Initiative ins Leben rufen, die auf das generelle Schicksal von Kneipen und Bars, das sich in diesen Zeiten weiter dramatisieren wird, aufmerksam macht und zur Hilfestellung anregt. Realisiert werden könnte dieser Akt der Solidarität beispielsweise in Form von Spendenbeiträgen an Betroffene (bei Bedarf stehen wir gerne zwecks Vermittlung zur Verfügung) oder – und das gilt vor allem bei Wiedereröffnung des Gastronomie-Betriebes – zukünftig vermehrte Besuche in den symphatischen Lokalen aus eurer Umgebung.

Die Kampagne, die von einigen Unternehmen im Vorfeld schon begrüßt wurde, wird zeitnah auch auf Dortmunds Straßen mittels Werbeutensilien weiter von uns in den Fokus gerückt werden. In diesem Sinne: Leistet nationale Solidarität, unterstützt die Kneipen und Bars vor eurer Haustür!

2 Kommentare

  1. Solange die Polit Bagage mehr für Populationen, mit unklarer Zeugung ,übrig hat werden die Deutschen Geschäfte unter gehen . Da gibt es eine Aktuelle Reportage in den Medien über die Nord Stadt . Man merkt deutlich die Begünstigung derer die alles Deutsche hassen . Warum nur ? So langsam könnte man auf den Gedanken kommen ,das die beschnittenen Populationen viel Einfluss auf die Entscheidungsträger haben . Alleine die besonders positive Darstellung der Verwahrlosung unserer Territorien ist ein Beweis der Zensur dieser Reportage ! Igitt ! Wird zeit mal eine Berichterstattung über die wahren Zustände z machen . Also nehmt die Handys in die Hand ,dokumentiert alles und stellt eine Sendung zusammen ! Rettet das Land !

  2. Ob man sich nun unbedingt mit Alkohol ausschenkenden Betrieben solidarisieren möchte, oder nicht, oder ob man das Nichtraucherschutzgesetz als nachteilige Entwicklung wahr nimmt, oder nicht: Die Grundkritik ist natürlich völlig angebracht. Die Volksgenossen, die am meisten unter den (vermeindlich erforderlichen) Maßnahmen leiden, sind (wie so oft in dieser Republik) nicht unter den so lft angeführten “oberen 10.000” zu finden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.