Wegen ausbleibender Corona-Hilfen: Friseure gehen auf die Barrikaden!

Der staatlich verhängte Lockdown sorgt wirtschaftlich nicht nur für finanzielle Einbußen, sondern gefährdet immer mehr die Existenzen ganzer Unternehmen. Erst kürzlich berichteten wir von der Entwicklung und gingen ausführlich auf das Staatsversagen ein, welches die ausbleibende oder zu spät eintreffende Finanzhilfe bedingt. Doch nun, knapp anderthalb Wochen später, scheint es nach wie vor keine Entspannung zu geben – im Gegenteil, die Lage verschärft sich zunehmend weiter. Aktuell im Fokus stehen Friseure, die allmählich sprichwörtlich auf die Barrikaden gehen. Zahlreiche Demonstrationen sowie Proteste wurden bundesweit in den vergangenen Tagen abgehalten und nun geht auch ein Video einer Dortmunder Friseurmeisterin in den Sozialen Netzwerken viral, das Schlagzeilen macht. Diese schildert in rund fünf Minuten, sichtlich mit den Nerven am Ende, ihre prekäre Situation. Versprochene Staatshilfen kommen nicht an. Die Selbstständige ist aufgrund des verhängten Berufsverbotes und der dadurch ausbleibenden Einnahmen verschuldet und kann weder Miete noch ihre Angestellten bezahlen. Auch in ihrem privaten Alltag ist die Lebenssituation zunehmend prekär. Sie fühlt sich vom Staat im Stich gelassen. Aus der Wut und dem Frust heraus ruft sie zum breiten Protest ihrer Friseurkollegen auf. Selbst lebensnotwendige Einkäufe, wie der Erwerb von Lebensmitteln, bereiten der jungen Frau aufgrund der finanziellen Situation mittlerweile Probleme. Eine für Deutschland beschämende und skandalöse Situation.

Doch so wie der Friseurmeisterin geht es vielen aus diesem Handwerksbereich. Rund ein Drittel der Friseure in der Ruhrgebietsstadt stehen vor dem wirtschaftlichen Ruin, wie die Dortmunder Ruhr Nachrichten zu berichten wissen. Besonders perfide in diesem Zusammenhang: Während offiziell das Arbeiten für Friseure per Verordnung untersagt wird, scheint dies für einen Bruchteil von Privilegierten nicht so zu gelten. Zumindest liegt dieser Verdacht nahe, wenn beispielsweise Politiker frisch frisiert vor die Kameras treten, derweil sie selbst die eigene Bevölkerung zur Disziplin und Einhaltung der Corona-Regeln mahnen. Gerade letzteres findet zunehmend Kritiker.

Das Schicksal der Friseurbetriebe lässt sich sicherlich branchenübergreifend übertragen und ist leider nur ein Beispiel. Zu hoffen bleibt, dass die betroffenen Personen hinter den Betrieben und Unternehmen ihre Konsequenzen und die richtigen politischen Schlüsse ziehen, sich zukünftig dreimal überlegen, wo sie bei der nächsten Wahl ihr Kreuz machen oder gar noch einen Schritt weiter gehen und sich tiefgründiger oppositionell betätigen. Betätigen gegen eine Regierung, die in Krisenzeiten zunehmend durch Arroganz, Inkompetenz, Rückgratslosigkeit gegenüber der EU und Überforderung in Erscheinung tritt!

2 Kommentare

  1. “Während offiziell das Arbeiten für Friseure per Verordnung untersagt wird, scheint dies für einen Bruchteil von Privilegierten nicht so zu gelten. Zumindest liegt dieser Verdacht nahe, wenn beispielsweise Politiker frisch frisiert vor die Kameras treten, derweil sie selbst die eigene Bevölkerung zur Disziplin und Einhaltung der Corona-Regeln mahnen.”

    Alle Menschen sind in dieser Republik gleich. Manche aber gleicher! Willkommen in der BRD.

  2. Leider sind Ex Kommentatoren wie Horst und Gemulu nebst weiterer abseitige Perversen immer noch abwesend . Wie vermisse ich deren geistigen Ergüsse. Aber vielleicht hat die Seuche auch mal etwas positives vollbracht !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.