Bombardierung Dortmunds: Das war das Gedenken rund um den 12. März 1945!

Gestern jährte sich zum 76. Mal der Tag des größten Flächenbombardements auf die Ruhrgebietsstadt Dortmund und die schwerste Bombardierung auf europäischen Boden im gesamten zweiten Weltkrieg (wir berichteten ausführlich). Ein Bombardement, welches viele Todesopfern, vor allem Zivilisten, forderte – und das zu einem Zeitpunkt, wo der Krieg bereits entschieden war.

Neben dem Aufruf u.a. unseres politischen Kollektivs, an diesem Datum ein würdiges Gedenken und Erinnern zu begehen, waren auch unsere Aktivisten selbst alles andere als untätig. So wurde beispielsweise ein Transparent an einem Brückengeländer eines viel befahrenen Zubringers mit dem Schriftzug “Gedenkt Dortmund!” angebracht. Den zahlreichen Verkehrsteilnehmer entging diese auffallende Botschaft im Berufsverkehr sichtlich nicht. Ebenfalls für Aufsehen dürfte eine Aktion, die mitunter am Phoenix-See in Hörde durchgeführt wurde, gesorgt haben. Mitglieder unseres Kollektivs stellten hier eine Vielzahl an Kerzen an belebten Orten auf. In diesem Zusammenhang wurde eine Art Informationstafel platziert, die auf die alliierte Flächenbombardierung hinwies. Der Phoenix-See dient immer wieder als beliebtes Ausflugsziel vieler Dortmunder. Auf dem Gelände befand sich früher Schwerindustrie und war somit potenziell ein willkommenes Ziel für Luftangriffe.

Neben diesen beiden kreativen Aktionen wurden auch Flugblätter in Briefkästen verteilt, die deutlich machten, dass die Bomben vieles brachten, allerdings kein Akt einer Befreiung waren. All diese Aktionsformen sollten die dramatische Geschichte rund um den 12. März 1945 in Erinnerung rufen. Denn von einer Gedenkkultur in diesem Kontext kann in Dortmund wahrlich keine Rede sein – im Gegenteil, vielen Dortmundern dürfte das historische Ereignis verknüpft mit dem gestrigen Tag gar nicht bewusst sein.

Abseits dieser Versuche, Bewusstsein für dieses Datum zu schaffen, wurden auch (rein) stille Gedenken absolviert. An entsprechenden Denkmälern und Kriegsgräbern entzündeten Mitglieder unseres Kollektivs Kerzen und gedachten so den zu Tausenden ermordeten deutschen Männern,  Frauen und Kindern, sowie einer seinerzeit über 90 Prozent zerstörten Innenstadt.

Auch weitere Erinnerungsaktionen anderer Patrioten und Nationalisten fanden im Rahmen des Jahrestages statt. Wir empfehlen hier einen Blick auf die Sozialen Netzwerke (insbesondere Twitter), wo unter dem Hashtag #DO1203 den gesamten Tag über entsprechender Kontent verbreitet wurde.

Festzuhalten bleibt: Viele nationaldenkende Dortmunder trugen gestern pflichtbewusst zu einem vielseitigen, ordentlichen und organisationsübergreifenden Gedenken in unserer Stadt bei.

Nachfolgend eine Auswahl an Bildern von Aktionen unseres Kollektivs.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.