Bündnis für Vielfalt und Toleranz (BVT) – Politik für die Parallelgesellschaft!

Am 13. September des vergangenen Jahres hat Dortmund seinen Stadtrat und die jeweiligen Bezirksvertretungen gewählt. Nach nun über einem halben Jahr konnte man sich somit auch ein Bild von der politischen Arbeit des, nur wenige Monate zuvor gegründeten, ,,Bündnis für Vielfalt und Toleranz” (BVT) machen. Bereits bei ihrer ersten Wahl schaffte es die Partei immerhin mit einem Sitz in den Stadtrat (Emre Gülec), in die Bezirksvertretungen der Nordstadt (Fatime Sahin), Eving (Adem Sönmez) und Huckarde (Erol Bagci). In den Integrationsrat der Stadt Dortmund wurden mit Fatma Karaca-Tekdemir, Hamza Kuri, Berna Celebi und Emrah Eker gleich vier Parteimitglieder gewählt.

Dass es sich bei Integration in erster Linie um Bringschuld handelt, davon möchten die Parteimitglieder jedoch überhaupt nichts wissen. Dies wird aus vielerlei Hinsicht deutlich und verstärkt den ohnehin von Beginn an befürchteten Kurs der Partei.

Ditib-Funktionäre, Erdogan-Fanatiker und Antifa-Demos

Wer sich über einzelne Parteimitglieder, deren wahre politische Einstellung und ihr gemeinsames Ziel, Politik lediglich für eine türkische Parallelgesellschaft zu betreiben informieren möchte, dem genügt lediglich ein wenig Google-Kompetenz und im besten Fall Türkischkenntnisse. Sämtliche Beiträge der Kommunalpolitiker werden nämlich auf türkisch verfasst, damit diese auch für die integrationsunwillige Zielgruppe verständlich verbreitet werden können. Die offiziellen Beiträge des Bündnis für Vielfalt und Toleranz werden in den sozialen Netzwerken zwar in deutscher Sprache verfasst, lassen jedoch inhaltlich tief blicken. So bedauerte die Partei beispielsweise das temporäre Vorhaben der Dortmunder Polizei, Taser in der Nordstadt für gefährliche Situationen in Form eines Pilotprojekts zu testen. Wenig überraschend störte jedoch primär der vorgesehene Einsatzort, da die Tasereinsätze in der Nordstadt in erster Linie Täter mit Migrationshintergrund treffen würden. Den Appell an in der Nordstadt lebende Landsleute, Polizisten bei ihren Einsätzen nicht immer wieder mit herbeigerufener Verstärkung einzukreisen und einen Tasereinsatz somit zu provozieren, konnten wir leider nicht recherchieren. Ebenso wenig wie den Aufschrei der Partei, als die Polizei vor knapp zwei Wochen einen Taser gegen einen deutschen Obdachlosen in der Nordstadt einsetzte. Ein weiteres Beispiel für diese Priorisierung von Opfern lieferte die Partei auch am diesjährigen Jahrestag eines Anschlages in Hanau, an dem ein offenkundig verwirrter Einzeltäter im Februar 2020 zehn Menschen und sich selbst tötete. Das BVT publizierte hier einen Beitrag zu der verachtenswerten Tat auf Facebook, in dem es den „neun“ ermordeten Migranten u.a. mit einem Foto gedachten. Das zehnte Opfer – die weiße Mutter des Täters – wurde hier offensichtlich bewusst außen vor gelassen.

Einzelne hochrangige Parteimitglieder sind nicht nur in Ditib-Moscheen aktiv (u.a. das Stadtratsmitglied Emre Gülec), sondern verehren in Sozialen Netzwerken auch ganz offenkundig den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Beides ist bekanntlich alles andere als inkompatibel. Im Prinzip ist es natürlich nicht verwerflich, stolz auf seine Wurzeln, seine Heimat und jene Politiker zu sein, die das Heimatland mit den eigenen Vorstellungen deckend führen. In seiner Wahlheimat jedoch an Antifa-Demos teilzunehmen, die insbesondere in Dortmund von stark antideutschen Positionen geprägt sind, wie es der Kommunalpolitiker Hamza Kuri tut, zeugt schon vom sinnbildlichen “Rosinen herauspicken” und einer unsympatischen Niedertracht, die in dieser Partei offenbar nicht lange nach seinesgleichen suchen muss. Wer politisch als Minderheit in der Fremde einen linken Kurs einschlägt, während es in der Türkei auch gerne patriotisch-konservativ sein darf, tut genau dies. Eine in den Stadtrat gewählte Partei, die offensichtlich ausschließlich für migrantische Bewohnerinnen und Bewohner der Nordstadt Politik macht, sollte sich vielleicht überlegen, ob der Begriff ,,Integration” wirklich richtig verstanden wurde oder der nächste Heimaturlaub vielleicht doch mit einem One-Way-Ticket geplant werden sollte. Vielleicht schaffen es die Mitglieder dann, sich endlich mit der Geschichte der Türkei auseinanderzusetzen, statt keine Möglichkeit auszulassen, in Deutschland Opfern vermeintlich rechter Gewalt oder anlässlich Progromen zu gedenken. Gedenkbeiträge hinsichtlich des osmanischen Genozids am armenischen Volk sucht man jedenfalls vergeblich.

Unterm Strich bleibt die berechtigte Annahme, dass es sich beim BVT um eine politische Eintagsfliege handeln wird, die in Dortmund im Laufe der Jahre maximal stagnieren dürfte. Denn abseits dieser gibt es wahrlich genügend weitaus bekanntere und etabliertere Parteien, die ganz offen Politik primär für Minderheiten und Migranten machen. Dennoch ist es wichtig, diese Partei weiterhin im Auge zu behalten und die Dortmunder Wählerinnen und Wähler über weitere Tritte ins sogenannte Fettnäpfchen zu informieren.

Bildquelle: Titelbild der offiziellen Facebook-Seite des BVT-Dortmund

4 Kommentare

  1. Die könne ja eine Frektionsgemeinschaft mir der Grünen Verschwörung und den linken, die so stinken, eingehen. Das Ganze kann sich dann selber “Judas Bündnis” schimpfen. HIHI der Zahltag wird kommen. Denn dieses Spiel können auch zwei spielen. Somit wünsche ich diesen Radikalen Deutschland Hassern ein ironisch gemeintes Schalom. Im Übrigen bin ich der Meinung, das Abschiebungen Leben retten .

  2. Ergänzung : Diese Antisemiten haben es versäumt in deren Reihen Juden aufzunehmen und eine Kippa auf dem Bild habe ich auch nicht gesehen. Also sehr glaubwürdig , wie die eine Vielfalt interpretieren.

  3. Dieses Bündnis ist tritt nicht nur explizit für moslemische Migranten ein, sondern macht real Politik gegen deutsche Interessen.
    Dass das Wahlergebnis zukünftig maximal stagniert, ist nur zu hoffen. Allerdings bin ich nicht sicher, ob dieser Haufen seinen Parteienstatus vielleicht für Öffentlichkeitsarbeit in Moscheen usw. ausnutzt. Die potentielle Wählerschaft wird sich sicher mehr angesprochen fühlen, wenn man sie in ihrer Muttersprache anredet und Umwelt- oder Sozialpolitik keine Rolle spielen, sondern allein Klientelpolitik zählt.
    Mich graut vor dieser Partei.

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