Pünktlich zum Ramadan: Schächtungs-Skandal mit Verbindungen nach Dortmund wird bekannt!

Während Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Wesphal (SPD) zum Start des islamischen Ramadan im Namen von Dortmund allen Muslimen frohe Feierlichkeiten wünscht, wird ein Skandal bekannt, der das illegale Schächten von Tieren beinhaltet und auch Geschäfte in Dortmund betreffen soll. Das Schächten ist ein islamisches Ritual, das vermehrt in Bezug auf das muslimische Fest Ramadan auch in Deutschland zur Anwendung kommt.

In Selm wird aktuell einem Schlachthof vorgeworfen, rechtswidrig diese Schlachtungsmethode, bei der Tiere bei vollem Bewusstsein regelrecht abgeschlachtet werden und ausbluten, angewandt zu haben, so berichtet die ARD-Recherchesendung “FAKT”. Aufnahmen von Tierschützern, die in dem Betrieb aufgenommen worden sein sollen, zeigen wie Rindern und Schafen ohne Betäubung und unter Todesangst die Kehle durchtrennt wird, sodass die Tiere qualvoll verenden. Die Ermittlungen rund um den Skandal unbekannten Ausmaßes und die Verantwortlichen halten an. Die Geschäftsführung der beschuldigten Firma Prott weist bislang jedwede Vorwürfe zurück und möchte von derartigen Verstößen nichts wissen. Fest steht aber wohl, dass mehrere arabische Geschäfte auch in Dortmund mit dieser Fleisch-Ware von dem Selmer-Unternehmen beliefert wurden. Um welche konkreten Läden es sich handelt, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Doch offenbar findet dieses spezielle Produkt in der aktuellen Ramadan-Zeit genügend Abnehmer und beschert den Inhabern lukrative Einnahmen.

Nach einer Razzia ist der Schlachter-Betrieb nun vorerst dicht gemacht worden. Dennoch stellt sich die Frage, warum dies erst jetzt der Fall ist. Denn wie bekannt wurde, lagen dem zuständige Veterinäramt bereits seit 2002 Hinweise auf das illegale Schächten in dem Schlachthof vor. Warum diese Behörde erst so spät agierte ist unverständlich und macht wütend.  Wie hoch die Dunkelziffer bezüglich derartiger Delikte ist, lässt sich nur spekulieren. Sie dürfte aber angesichts des durch diesen Fall anzunehmenden mangelhaften Ermittlungsdrucks deutlich höher sein, als zuvor angenommen werden konnte.

Ob OB Wesphal abseits seiner im Multikulti-Jargon übermittelten Hofierungs-Botschaft, in der er neben Grußworten die steigende Akzeptanz fremdkultureller Elemente begrüßt, anlässlich der bekannt gewordenen Missstände eine umfassende und schonungslose Aufklärung samt Konsequenzen ankündigt, bleibt mehr als fraglich und stört wohl eher die propagierte bunte Idylle. Die nationale Opposition hingegen fordert traditionell ein konsequentes Verbot der Schächtungs-Praxis, ohne wenn und aber. Stoppt die Tierquälerei!

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