Wegen interner Querelen: Dortmunder SPD-Fraktionsspitze bricht auseinander!

Ab und an gibt es doch noch erfreuliches zu berichten. In Sachen Dortmunder Ratspolitik – über die wir bekanntlich gelegentlich auch informieren – kam es in dieser Woche zu einem regelrechten Paukenschlag. Aufgrund interner Unzufriedenheiten und Differenzen ist die SPD-Fraktionsspitze auseinander gebrochen und löste sich auf, dies berichten u.a. die Dortmunder Ruhr Nachrichten. Die Rücktritte des Fraktionsvorsitzenden Hendrik Berndsen und eines weiteren Fraktionsmitgliedes haben nun lähmende Neubesetzungen zur Folge.

Die jetzigen Reibereien in der Dortmunder SPD sind ein neuer Höhepunkt einer sich immer weiter anbahnenden Abwärtsspirale. Denn wir erinnern uns: Bei der letzten OB-Stichwahl 2020 konnte sie sich mit ihrem Kandidaten Thomas Westphal mit rund 52 Prozent nur knapp gegen den Kontrahenten Andreas Hollstein (CDU) durchsetzen. Und das obwohl die Sozialdemokraten seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs den Oberbürgermeister-Posten in der Ruhrgebietsstadt ununterbrochen besetzen. Die „Herzkammer“ der Genossen bekommt Risse. Zwar stellt die Partei (noch) die größte Fraktion im Stadtrat, dennoch spricht die Entwicklung eine deutliche Sprache. Denn abseits der internen Konflikte – so scheint es zumindest – brechen auch Stammwählerschaften, die sich teils aus Generationswählern – wo Großvater, Mutter und Sohn sich einer Partei zugehörig fühlten – allmählich weg und reichen wohl längerfristig nicht mehr alleine für den Machterhalt aus. Ein beispielhaftes Randphänomen ist das jüngste Bündnis im Stadtrat zwischen CDU und Grüne (wir berichteten). Gerade letztere Partei legte erschreckend zu.

Erfreulich ist es allerdings, wenn die Sozialdemokratie, die seit Jahren schleichend den Niedergang unserer Stadt vorantreibt, einen genau solchen aktuell zu verzeichnen scheint. Ob es das auf Dauer politisch besser macht, muss zwar vor dem Hintergrund der immer stärker werdenden Grünen bezweifelt werden, dennoch ist hier Schadenfreude durchaus angebracht – daran ändert auch der kürzlich weinerliche Abgang des ehemaligen Fraktionschefs Berndsen wahrlich nichts!

Ein Kommentar

  1. Bei den Zuständen in der Stadt wundert mich dies nicht . Linksradikale wesen machen sich breit und der Eunukki Clan tritt in Erscheinung mit Begünstigung der Journaille! Die Polizei ist gespalten in den Lagern der anständigen und der Hampelmännchen der Antifa. Der Normalbürger wird verraten und selbsternannte Bürgerrechtler diktieren der Polit Bagage das Handeln. Ein herrliches Durcheinander ,in dem die letzte Volkspartei reinhauen sollte !

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