Ein hin und her: Schlechtes Corona-Managment in Dortmund!

Wenn die Stadt Dortmund unter Führung des neuen Oberbürgermeisters Westphal (SPD) in Sachen Corona-Politik in Erscheinung tritt, dann sorgt das meist für Verwirrungen und wirkt alles andere als kompetent.

Am Donnerstag verabschiedete der Bund die Änderungen des Infektionsschutzgesetze für Orte, die drei Tage in Folge einen Inzidenzwert von über 100 aufweisen. Hinzugefügt wurden u.a. neue Kontaktbeschränkungen, die nun auch den privaten Raum und nicht wie bisweilen lediglich den öffentlichen Raum betreffen, sowie eine allgemeine Ausgangssperre von abends 22 Uhr bis 5 Uhr in der Früh. Einige Ausnahmen sind vorgesehen. Weitere Einschneidung für den Einzelhandel und das Dienstleistungsgewerbe sind ebenfalls im Gesetz verankert. Diese so genannte Corona-Notbremse besitzt ab dem heutigen Samstag seit 0 Uhr in ganz Deutschland seine Gültigkeit.

Wenn es nach den ersten Plänen der Stadtführung gegangen wäre, dann hätten diese verschärften Maßnahmen allerdings schon am Folgetag des Beschlusses, sprich Freitagnacht gegolten, dies verkündete die Stadt noch am Donnerstag. Doch sie ruderte schnell zurück und legte dieses Vorhaben auf Eis. Warum, das war offiziell nicht zu vernehmen. Ob Polizei und Ordnungsamt noch nicht bereit waren, so kurzfristig diese neuen Regeln kontrollieren und umsetzen zu können, kann hier nur gemutmaßt werden. Fest steht jedoch eins, von vertrauenswürdiger und nachhaltiger Krisen-Bewältigung zeugt dies wohl nicht.

Dieses Vorpreschen und anschließende Zurückrudern ist in dem Kontext nämlich nichts Neues. Vor wenigen Wochen trat OB Westphal vor die Kameras und verkündete im Alleingang, dass Schulen und Kitas geschlossen werden sollten. Dass diese Entscheidung gar nicht im Ermessen von Herrn Westphal liegt, vergaß er offenbar. Denn die Kompetenzen liegen hier beim Land, welches von diesem Vorgehen des Oberbürgermeisters aus der Ruhrgebietsstadt alles andere als begeistert war. Infolge gab es eine regelrechte “Rüge” für den Sozialdemokraten. NRW-Gesundheitsministerium Laumann (CDU) erteile dem Bestreben eine buchstäbliche “Abfuhr”, Schulen und Kitas mussten offen bleiben.

Von gutem Krisenmanagement in Corona-Zeiten kann da wahrlich nicht die Rede sein. Eine Tatsache, die sowohl beim Bund als auch beim sprichwörtlichen Flickenteppich aus Ländern und Kommunen immer offensichtlicher wird. So verwundert es auch kaum, dass allmählich die Umfragewerte für die Akzeptanz der Corona-Politik stetig sinkt. Waren es zu Anfang der Pandemie noch eine überwältigende Mehrheit, welche sich zufrieden gegenüber der Corona-Krisenbewältigung zeigte, steht laut einer aktuellen Umfrage nur noch jeder 5. hinter dem Krisenmanagement – gut so!

3 Kommentare

  1. Die Asozial Demokratie hat versäumt zu erwähnen das diese Regeln auch für die beschnitten Populationen gelten. Oder freuen sich einige Leute über die Verseuchung an deutschen ? Einige linksradikale konnten sich auch mal an Regeln halten.

  2. Also heute Abend in Hörde : Die Menschen haben die Einschränkung aber ab 22.00 Uhr laufen Rottenweise Südländer ohne Masken in der Gegend rum . Die vorbeifahrnde Polizei tut nichts aber die beschnittenen Populationen gröhlen noch und stören die Nachtruhe. Dies mit Absicht um zu zeigen, das die nicht gewillt sind sich an Regeln zu halten . Da kann ich nur zu sagen : Abschiebungen retten mehr Leben als die Einschränkungen für Menschen .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.