1. MAI: Der traditionelle Kampftag der Arbeiterschaft!

Der erste Tag im Mai hat Tradition. Es ist der historische Arbeiterkampftag, an dem auf der Straße für bessere Rahmenbedingungen in sozialen Belangen gestritten wird. Auch in Deutschland ist dies seit vielen Jahrzehnten der Fall. Als gesetzlicher Feiertag mit voller Lohnfortzahlung wurde dieser jedoch erstmals im Jahr 1933 hierzulande von den Nationalsozialisten etabliert.

Die Notwendigkeit diesen Tag als politischen Kampftag zu begreifen, wird einem gerade in Corona-Zeiten noch deutlicher vor Augen geführt. Während der Staat seit über einem Jahr Restriktionen verhängt, wird insbesondere die Volkswirtschaft auf eine harte Probe gestellt. Gerade das Leben unzähliger Arbeitgeber und Arbeitnehmer wird hierdurch enorm erschwert. Aufgrund der Zwangsschließungen vieler Betriebe und sonstiger starker Eingriffe in nahzu allen Branchen im Land sind Existenzängste für viele Deutsche allgegenwärtig. Die einen sind dabei hart erarbeitete Selbstständigkeiten zu verlieren und in einem Schuldenberg unterzugehen, die anderen müssen aufgrund von faktischen Arbeitsplatzverlust oder Kurzarbeitergeld buchstäblich jeden Cent zweimal umdrehen, um über die Runden zu kommen. Zwar kann man über die Sinnhaftigkeit und die Notwendigkeit einzelner staatlichen Eingriffe in Pandemiezeiten durchaus unterschiedlicher Auffassung sein, skandalös ist allerdings zweifelsohne, wenn die Herrschenden im Vorfeld großspurig monetäre Hilfspakete ankündigen, diese aber nur schleppend oder nicht ausreichend auszahlen (wir berichteten) und konzeptlos agieren.

Der erste Mai dieses Jahres kann vor dem Hintergrund der weiterhin bestehenden Corona-Lage zum Anlass genommen werden, um auf das Schicksal all jener aufmerksam zu machen, die schon seit Jahren unter immer schlechteren Arbeitsbedingungen leiden, und die leider im Gegensatz zu vielen anderen Branchen in unserer Gesellschaft kaum Rückhalt genießen, und von der Politik sowie den Gewerkschaften im Stich gelassen werden. Besonders betroffen sind hier von den schwierigen Umständen des Ausnahmezustandes sicherlich die Pflegekräfte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Was diese Menschen Tag für Tag für andere leisten, ist in Geld vermutlich gar nicht aufzuwiegen. Dennoch leidet dieser gesamte Sektor seit Jahren unter immer schlechteren Arbeitsbedingungen, unter Personalmangel, Sparmaßnahmen, schlechter Bezahlung und Zeitarbeit. Ein Faktor dürfte hierbei sicherlich die Privatisierung von z.B. Krankenhäusern sein. Es ist absolut unverständlich, dass in einem der vermeintlich wohlhabendsten Ländern der Welt das wichtigste Gut überhaupt – nämlich die Gesundheit der Bevölkerung – zu einem Spielball von Gewinnorientierung wird. Es kann nicht sein, dass in Deutschland Krankenhäuser die Taschen von privaten Investoren füllen. Die Leidtragenden sind hier sicherlich die Patienten, doch genauso auch diejenigen, die sich trotz der miserablen Bedingungen immer noch bereit erklären, im Gesundheitssektor ihren Beitrag zu leisten. Viele Pflegekräfte sind in dieser Pandemie über sich hinausgewachsen und haben für ihre Patienten und die Gesellschaft unvergessliches geleistet. Dafür schuldet eine gesunde Gesellschaft ihnen Dank und Anerkennung, vor allem anderen jedoch schuldet sie ihnen eine angemessene Bezahlung und Arbeitsumstände, die es ihnen erlauben, ihren Patienten endlich wieder die Behandlung zuteil werden zu lassen, die die vielen Pflegekräfte in diesem Land ihnen angedeihen lassen möchten.

Ein weiteres Beispiel für stille Helden des Alltags sind sicherlich die vielen Mitarbeiter im Einzelhandel, die die meisten von uns als selbstverständlich und gegeben wahrnehmen. Dabei ist auch dieses Berufsfeld eins, das in der Bundesrepublik mitunter am meisten von befristeten Verträgen, Mindestlöhnen trotz abgeschlossener Berufsausbildungen, schlechten Arbeitsbedingungen, unbezahlten Überstunden und Personalnot betroffen ist. Es mutet um so mehr wie ein Hohn an, dass gerade die Mitarbeiter in dieser Branche zu Beginn der Pandemie als systemrelevant erklärt wurden und gezwungen waren, sich allen Unsicherheiten zum Trotz weiter jeden Tag hunderten von Kontakten in den Supermärkten auszusetzen, während viele andere zuhause im Homeoffice bleiben konnten. Für diesen unermüdlichen Einsatz zur Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung gebührt auch diesen Menschen Dank und Wertschätzung. Insbesondere aber muss auch hier endlich sichergestellt werden, dass dieses Personal angemessen entlohnt wird. Der immer stärkeren Tarifflucht in diesem Beruf muss konsequent Einhalt geboten werden. Es ist bezeichnend, dass hier die Gewerkschaften – allen voran Verdi – sich um diese Mitarbeiter nicht kümmern. Beinahe jedes Jahr gibt es Streiks für steigende Tarife im öffentlichen Dienst, aber kannst du dich an das letzte Mal erinnern, als Rewe oder Edeka Mitarbeiter von Verdi zum flächendeckenden Arbeitskampf aufgerufen wurden? Wir auch nicht.

All diese verschiedenen Branchen und Arbeiter – von denen es noch viel mehr gibt, die wir hier nicht alle aufzählen können – eint eines: Sie sind für den Fortbestand der Gesellschaft und des Wohlergehens jedes Einzelnen unverzichtbar. Sie sind letztendlich die, die unsere Gesellschaft am Laufen halten. Ein Land ohne Fußballprofis mag fortbestehen, doch ein Land ohne Pfleger, Kassiererinnen, Krankenschwestern, Berufskraftfahrer – kurz ohne all jene, die jeden Tag die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen und dabei viel zu oft übersehen oder belächelt werden, wird nicht lange Bestand haben. Trotz einer Situation, die nun seit über einem Jahr wütet und uns diesen Umstand so deutlich wie selten vor Augen geführt hat, ist von der Politik und den Gewerkschaften hier nichts passiert, und auch nichts zu erwarten. All diesen Menschen sei jedoch versichert: Die Nationale Opposition hat euch nicht vergessen!

Nationale Strukturen ringen kontinuierlich und konsequent für eine bessere, gerechtere Zukunft abseits eines Systems des gegenwärtigen Raubtierkapitalismuses, der zum Nachteil von Mensch, Tier und Umwelt enthemmt Profite generiert. Alleine heute stehen u.a. in Essen, Düsseldorf, Dortmund, Plauen, Siegen, Erfurt und in Greifswald -um nur eine kleine, zufällig getroffene Auswahl zu nennen- nationalgesinnte Versammlungen planmäßig auf dem Programm.

So ist es selbstverständlich, dass auch Aktivisten unseres Kollektivs am heutigen historischen Tag nicht untätig sind. Bereits am Morgen wurde an einer gut befahrenen und von Passanten belebte Straße in der Dortmunder Innenstadt ein über 12 Meter langes Banner angebracht. Die unübersehbare Botschaft ist kein Novum, aber zeitlos wahr: Sozial geht nur national! Überlassen wir den roten Gewerkschaften, Kommunisten und Anarchisten nicht die Straße – allen nationalen Kräften einen erfolgreichen 1. Mai!

Mit Pyrotechnik wurde die Botschaft des Transparentes bekräftigt.

Im Hintergrund grüßt der Florianturm.

Reger Verkehrsbetrieb in der Dortmunder Innenstadt.

3 Kommentare

  1. Nette Sache ! Was machen denn die linken, die so stinken? Entweder Drogen einnehmen oder Randalieren ? Die Aufgaben werden aber nicht weniger ! Da gibt es in Aplerbeck eine Population die Menschen schädigt und in den Vertretungen der Polit Bagage sitzen immer noch Leute ,die Menschen das Leben schwer machen wollen,

  2. Ergänzung :
    Aktuell wollen die Asozialdemokraten nebst der grünen Verschwörung die Substanz der möglichen Demonstranten erhöhen . Es werden schon Politische Aktionen im Vorfeld der Besiedelung der neuen Studentenwohnheime gemacht . Das bedeutet Studierende die dort Wohnraum suchen werden schon angegangen und somit genötigt bei den Randalieren mitzumachen . Es ist noch niemand dort eingezogen aber die Bewerber für die Wohnungen müssen sich mit Polit Äffchen auseinander setzten . Aber Linksradikale Studenten werden sich freuen wenn sie ins Base Camp einziehen, die Drogenhändler , ohne Vorhaut , sind gleich um die Ecke an der Brückstrasse . Die Drogen Mafia freut sich schon auf neue Kunden . Da stellt sich einem Menschen die Frage : Wenn Studentische Schmarotze r Geld für Drogen haben, warum Zahlen die dann keine Studien Gebühren ? Das wäre Ökologisch und Menschen freundlicher .

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