Nach Brandsatz-Wurf auf Spielplatz: Lokalpresse schwadroniert von rechtem Terror!

Auf einem Spielplatz im Dortmunder Norden kam es vergangenen Sonntag (09.05.) zu einem unvorstellbaren Zwischenfall. Gegen Mittag riefen Augenzeugen die Polizei, nachdem ein 39-jähriger Mann einen Molotowcocktail ähnlichen Gegenstand auf Besucher der Spielstätte geworfen haben soll. Die Polizei stoppte den Täter, der nach Polizeiangaben zudem ein Messer mit sich führte, durch einen abgegeben Schuss ins Bein und nahm ihn fest.

Nun mehrere Tage nach dem Vorfall, ist in den Ruhr Nachrichten ein Artikel zu lesen, welcher sich auf Spekulationen aus Antifa-Kreisen stützt und ein mögliches politisches Tatmotiv ins Spiel bringt. Genauer gesagt ziehen die Urheber Parallelen zu Anschlägen in München, Hanau und Halle. Diese entsetzliche Taten, bei denen verwirrte Einzeltäter, die in dieser Gesellschaft keinen Anschluss fanden und eigenständig komplett abdrifteten, jagt auf Menschen machten, wird seither von gewissen Strömungen immer wieder politisch instrumentalisiert und dient weiter der Stigmatisierung politisch nationaler Positionen. Weil der Täter bei der Tat wirre und aus dem Kontext gerissene Äußerungen wie „Ich bin Russe“ oder „Ich bringe euch alle um“ gemacht haben soll, ist für die oben genannten Akteure bereits eine Verbindung zu „rassistischem“ Gedankengut zu erkennen. Tatsächlich gibt es allerdings derzeit keine einzigen ernstzunehmenden Hinweise auf ein rechtes Tatmotiv, wie die Dortmunder Polizei mitteilt. Vielmehr handele es sich um eine „psychisch auffällige“ Person.

Insgesamt handelt es sich daher offenbar hierbei wieder einmal mehr nur um einen krampfhaften Versuch, einen rechten Hintergrund der Tat herbei zu phantasieren. Eine Methodik, die von den gleichen Personen bei Gewalttaten von Ausländern, immer genau andersherum angewandt und über ein strukturelles Problem keine Diskussion zugelassen wird. Ob diese bedeutungslosen linksextremen Kleingruppen ihre durchschaubare und wahnwitzige Propaganda selber glauben oder hier bewusst billige Hetze betreiben, ist spekulativ und alleine generell keine Rede wert. Die Tatsache jedoch, dass die Ruhr Nachrichten diese Annahmen, welche eher wie ein Hirngespinst erscheinen, einer leider noch viel zu breiten Leserschaft quasi unreflektiert präsentieren, ist bezeichnend. Angesichts der Feststellung, dass von linksextremen Terroristen, welche zerstörend, brandstiftend und schlagend durch die Republik ziehen und politisch Andersdenkende ins Visier nehmen, wenn überhaupt in der breiten Presselandschaft nur am Rande Erwähnung findet, ist dieses Aufspringen des Lensig-Verlages jedenfalls mehr als skurril.

Ein Kommentar

  1. Nun die Journaille ist ja auch eher links und somit nicht ehrlich in der Berichterstattung . Da wundern sich die Beteiligten der RN das kaum noch ein Mensch diese Hofberichterstattung der linken ernst nimmt oder auch noch kauft . Für arbeitslose Journalisten gibt es auch andere Tätigkeiten !

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