Wegen Impfablehnungen: Stadt Dortmund ist in Migrantenkreisen ratlos!

Das Thema Impfung ist aufgrund der pandemischen Lage seit längerem in aller Munde. Es ist eine Thematik, die oft polarisiert. Befürworter und Gegner, Impfwillige und Impfverweigerer stehen sich kontrovers gegenüber. Um es kurz und rational zu fassen: Ein Staat sollte seinen Bürgern ein umfängliches Impfangebot ermöglichen – in Deutschland so nach wie vor nicht geschehen, wie man auch derzeit am Beispiel Dortmund sehen kann -, eine Impflicht – und sei sie sprichwörtlich nur durch die Hintertür – darf es in diesem Kontext allerdings in keinster Art und Weise geben. Jeder Bürger muss frei und abgewogen entscheiden können, ob er sich eine Substanz, bei der die Langzeitfolgen und Langzeitwirkungen – alleine aufgrund der geringen Zeitspanne der Mittelverfügbarkeit, empirisch noch nicht erhoben werden konnten, injizieren lässt.

Für die impffanatische Regierung in diesem Land, stößt nun jedoch eine Problematik sauer auf: Die erhöhte Ablehnung von Corona-Impstoffen aus den Reihen von Migranten. Sowohl beim Bund, als auch bei den Kommunen ist dieses Phänomen wahrgenommen worden und wird thematisiert – auch in Dortmund. Der Hintergrund ist offenbar die Sorge vor einer Entstehung zukünftig neuer Corona-Hotspots.

Die Krisenstabsleiterin der Stadt Dortmund Birgit Zoerner (SPD), muss unverhohlen zugeben, dass dies ein echtes Problem sei. “Wir treffen in der Nordstadt auf sehr viele Sprachbarrieren und auf Menschen, die noch nicht so lange in Deutschland sind“, gibt Zoerner gegenüber der Presse bekannt. Auch in Einrichtungen für “Flüchtlinge” sei diese Problematik klar zu verzeichnen. So heißt es von Seiten der Stadt: „Wir spüren dort eine deutliche Zurückhaltung beim Thema impfen“, Es gäbe in Dortmund die Erkenntnis, dass die Impfbereitschaft in Flüchtlingseinrichtungen nicht so hoch sei, wie man es sich gewünscht hätte.

Versucht wird dieser Tendenz entgegenzuwirken und den Ursachen für diese Skepsis auf den Grund zu gehen – zumindest in seiner politischen Blase. Konkret führt die Stadt Impfsonderaktionen in Brennpunktbezirken (von der Stadt selbst so etikettiert) durch, bei denen in den letzten Tagen bereits rund 2500 Menschen eine vollumfänglichen Impfschutz erhalten haben sollen. Insbesondere die nördlichen Stadtteile (die Nordstadt und Eving), wo in der Vergangenheit ein erhöhtes Infektionsgeschehen festgestellt wurde (wir berichteten), stehen hier im Fokus. Um die Menschen zu überzeugen, stellt die Kommune fragwürdigerweise u.a. Gutscheine als Belohnung aus. Begleitet wird die Maßnahme von Dolmetschern, bzw. sogenannten Sprachvermittlern.

Zoerner mutmaßt, dass die große Abneigung aufgrund von Erfahrungen aus den jeweiligen Herkunftsländern zurückzuführen sei, wo viele der besagten Personen teilweise negatives mit bürokratischen oder staatlichen Strukturen erlebt hätten. Die Sprachbarrieren würden ebenfalls die Situation nicht gerade erleichtern.

Doch ist dem so? Eher scheint hier das Problem tiefgründiger und strukturell zu sein. Wer sich länger schon kritisch mit den Auswirkungen der schleichenden aber kontinuierlichen politisch vorangetriebenen Migration nach Deutschland befasst, könnte zu dem Schluss gelangen, dass vielmehr in der mangelnden Integrationsbereitschaft, gerade in Kreisen kulturfremder Einwanderer, die damit einhergeht, dass die hiesigen Gesellschaftvorstellungen und staatlichen Autoritäten nicht akzeptiert oder zumindest kritisch beäugt werden, einer der plausibleren Auslöser dieser Entwicklung sein könnte. Zunehmende Parallelgesellschaften, gerade explizit in den angesprochenen nördlichen Stadtbezirken, erledigt hier den Rest und zeigen die Bruchstellen einer multikulturellen Gesellschaft auf.

Nochmal: es ist zunächst einmal vollkommen sekundär, wie man persönlich zu dem aktuellen Umgang mit der Covid-19-Pandemie steht, lustig ist es allerdings allemal, wenn die langjährigen etablierten politischen Verantwortungsträger, welche auch in unserer Stadt bedingungslos Einwanderung und eine “bunte” Gesellschaft hofieren, nun sich auch selbst mit dem missratenen Multikulturalismus konfrontiert sehen.

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