Auch in Dortmund: Materialengpass sorgt für Probleme!

Die Corona-Situation hat einen globalisierungskritischen Aspekt wieder zutage gefördert: nämlich die enorme Abhängigkeit Deutschlands von anderen Staaten. Sowohl zu Anfang der Pandemie im Gesundheitswesen, beispielsweise bei den Beschaffungsproblemen von Schutzausrüstung oder Medikamenten, als auch längerfristig im ökonomischen Bereich waren und sind bedenkliche Zustände zu verzeichnen. Nun schlagen Unternehmen, insbesondere aus dem Handwerk und der Industrie, Alarm. Bestimmte Materialien, die zur Verarbeitung dringend benötigt werden, werden aufgrund abgeschnittener Lieferketten zur Rarität. Die Folge sind steigende Preise und Materialknappheit, die auch auf den Kunden abgewälzt werden müssen, die Angst vor Inflation wächst. Andere Volkswirtschaften, beispielsweise wie China und die USA scheinen sich derweil wieder zu erhohlen.

Anders hierzulande. „Eine solche Materialknappheit und solche Preisanstiege wie zurzeit haben wir noch nicht erlebt. Das ist schon erschreckend“, so ein Dortmunder Unternehmer in einem Interview gegenüber dem Ruhr Nachrichten. Er scheint damit die Sorge vieler regionaler Mitbewerber aus der Baubranche zu teilen. Laut der Handwerkskammer Dortmund können viele Aufträge derweil nicht abgearbeitet werden, vor allem Holz, Dämmstoffe oder Stahl seien derzeit Mangelware.

Die letzten rund anderthalb Jahre haben also eines nochmal deutlich gemacht: Gerade in der globalisierten Welt muss ein Staat, der seine Souveränität, Selbstbestimmung und Volkswirtschaft gegen Widrigkeiten schützen möchte, für Krisen jeglicher Art autarke Strukturen besitzen, um auf diese zurückgreifen zu können und Sicherheiten zu schaffen. Doch genau hiervon ist dieses Land genauso meilenweit entfernt wie beim Stopp der illegalen Masseneinwanderung. Lieber setzt die machthabende Politik weiter blind auf einen ungezügelten Globalismus. Staaten wie eben die USA und China nutzen dies derweil für ihre Zwecke. So ist seit Jahren bekannt, dass sich ausländische Investoren deutsches Fachwissen erkaufen. Auch der Erwerb von kritischer Infrastruktur in Deutschland, bspw. Häfen, sind gern gesehene Investitionen. Insbesondere auch die Stahlindustrie – und hier besteht die Kausalität – wurde in Deutschland (eben auch bei uns in Dortmund) in den letzten Jahren immer weiter abgebaut, Unternehmen verließen Mitteleuropa, um beispielsweise in Asien Fuß zu fassen. Die Politik konnte oder wollte diese Entwicklung nicht stoppen, dies fällt einem dann folgerichtig auf die Füße!

Ein Kommentar

  1. Die Grünen freuen sich über solche Meldungen . Weitere Wesen die meinen Deutschland schaden zu müssen sind auch begeistert . Alle die in der F5 Taste verweilen und sich durch Leben schmarotzen wollen doch gar nicht das sich dies ändert .

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