Briefwahlrekord: Auch in Dortmund ist ein starker Anstieg zu verzeichnen!

Seit Jahren schießen die Briefwählerzahlen in die Höhe, eine Entwicklung, die sich auch bei der diesjährigen Bundestagswahl niederschlägt. Alleine bei uns in Dortmund ist ein regelrechter Briefwahlrekord zu verzeichnen. Mehr als 151.000 Briefwahlunterlagen wurden beantragt, was rund 37 Prozent der Wahlberechtigten in Dortmund ausmacht. Die Dortmunder Stadtverwaltung musste daher bereits massiv Wahlhelfer engagieren, um dies zu bewerkstelligen.

Abgesehen von der Frage, warum Bürger für ihre hochheilige Demokratie sich nicht eine halbe Stunde Zeit an einem Sonntag nehmen können, um ein Kreuz im nahegelegenen Wahlbüro zu setzen, kann man die Briefwahl durchaus skeptisch beäugen. Kritiker der Briefwahl sehen u.a. das Wahlgeheimnis, die Chancengleichheit und die Wahlfreiheit in Gefahr. Gerade letzterer Aspekt machte vor wenigen Wochen Schlagzeilen, als Personen aus dem Grünen-Umfeld dazu aufriefen, Großeltern emotional unter Druck zu setzen und schlussendlich bei der Stimmenabgabe zu beeinflussen. Auch die Auszählung der Stimmen hat einen bitteren Beigeschmack. Zwar versichert der Wahlleiter Diskretion und ein funktionierenden Kontrollmechanismus bei der Briefwahl, die wenigsten Wähler wissen jedoch sicherlich, in welchen Räumlichkeiten diese Auszählungen stattfinden. Das Recht auf Wahlbeobachtung jedes Bürgers, um den Wahlhelfern bei der Stimmenauszählung auf die Finger zu schauen und die Rechtmäßigkeit zu kontrollieren, wird hier mutmaßlich daher weniger in Anspruch genommen, als ohnehin schon. Ob unliebsame Stimmen vereinzelt unter den Tisch fallen ist somit weder nachweisbar noch auszuschließen.

Unterm Strich gilt es an dieser Stelle zu konstatieren, dass es in unseren Augen natürlich als nationaldenkender Bürger besser ist, per Briefwahl abzustimmen, als sein Wahlrecht nicht in Anspruch zu nehmen. Dennoch wäre der direkte Urnengang empfehlenswerter, ein Besuch des Wahlbüros im Nachhinein, wenn es zur Stimmenauszählung kommt, umso mehr (Infos zur Wahlbeobachtung sind u.a. hier zu finden). Insgesamt allerdings muss so oder so jedem klar sein, dass die Kreuzsetzung bei patriotischen und nationalen Parteien bei Wahlen nur ein Faktor des Protestes gegen die Obrigkeit darstellt. Der politische Widerstand in all seinen legitimen Facetten und kreativen Möglichkeiten muss, im Idealfall 365 Tage im Jahr, auf der persönlichen Tagesordnung stehen!

3 Kommentare

  1. Wen wundert dies ? Wenn die linksradikalen in den Wahl Lokalen Propaganda machen dürfen . Und im Umfeld der Lokale beschnittene die Wähler angehen und ärgern . Ich hoffe nur das bei der Auszählung nicht wieder Grüne die Wahlen manipulieren wie schon so oft . Vielleicht ist es auch nur ein Dankeschön der Wähler für die Polit Bagage .

  2. Die Erste Stimme sollte das Dankeschön für den Sommer der beschnittenen Schmarotzer sein . Die Zweite Stimme ist das Dankeschön an alle Verräter / innen der Polit Bagage!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.